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Heute auf dem Tuniberg

Hallo Ihr Lieben,

 

 

 

heute möchte ich euch mal eine Geschichte aus meinem Leben erzählen, genauer gesagt ein Erlebnis, das ich gerade hatte.

 

Heute ist Sonntag und da machen wir oft einen großartigen Ausflug. Mit wir meine ich natürlich mich, der wichtigste Mann im Verbund, mein alter WG Mitbewohner Finn und unsere WG- und Teamleiterin Angi.

 

 

Wir fuhren also zu unserem großen, manchmal Team Mitglied la belle; sie ist ein Pferd und wohnt nicht bei uns; und drehten gemeinsam eine schöne, entspannte Runde auf dem Tuniberg.

 

 

Das war großartig, bis wir auf dem Rückweg etwas helles, sehr großes auf dem Weg stehen sahen. Da stand er, der Herdenschutzmix, mit erhobener Rute und nein, der wollte nicht spielen.

 

Natürlich kein Besitzer in Sicht. Unsere Beschützerin sprang vom Pferd und meinte nur, „Jungs, wir haben ein Problem“.

 

Das sah ich genauso und war sehr gespannt wie das wohl weitergehen würde. Da ich unserer Teamleiterin aber vollstes Vertrauen entgegenbringe sah ich die Lage noch ziemlich entspannt, sie würde das schon regeln. Wir blieben alle stehen und ich sag unserer Teamleitern an, dass sie die möglichen Optionen durchging.

 

 

Da kam von rechts ein Mensch, und fing bei unserem Anblick sehr hektisch damit an, ihren Hund an der vorher natürlich am Boden schleppenden Leine einzuangeln. Ihr wisst schon wie ich meine, wie bei einer Angel, nur ohne Angelrute. Wir vier standen immer noch da und schauten uns das Spektakel genau an.

 

 

Dann kam was wir alle drei, ausgenommen la belle (das Pferd kann glaube ich so nicht denken da es ja ein Pferd ist) schon vermutet haben, die Frau zerrte ihren Hund ins Feld. Ok alles klar, der macht Probleme, haben wir ja eh schon gesehen.

 

Wir rührten uns nicht vom Fleck und beobachteten die Szene. Also stellt Euch mal vor, dass eine Frau einen ca. 35 kg Hund an der Leine ins Feld zieht, ständig auf ihn ein quasselt er solle bloß brav sein woraufhin dieser natürlich beschloss genau das nicht zu tun. Er ging hoch, Frau stürzte, unsere Teamleiterin spannte sich schon mal an, um den Hund abzuwehren falls die Frau diesen nicht halten können, ich kann Euch sagen, was für ein Spektakel.

 

 

Die Frau war stinkesauer, riss und zerrte an ihrem Hund rum und machte keinesfalls den Eindruck, die Lage im Griff zu haben. Das sah ihr Hund sicherlich genauso, er gab nämlich noch mehr Gas.

 

Als sie dann endlich mit Ihrem Hund, den Sie beschimpfte, zog und zerrte einige Meter an uns vorbei war lösten wir uns aus unserer faszinierten Starre, unsere Teamleiterin stieg wieder auf und wir gingen heimwärts. Die Frau stand ein paar hundert weiter mit ihrem Hund und es sah so als wäre sie leicht verzweifelt. Komisch, das verstehe ich nicht, wir waren doch durch sie in Gefahr.

 

 

Na ja, Menschen sind schon komisch. Erst machen sie Dinge, die uns vermitteln, dass wir zuständig sind und wenn wir das dann regeln wollen werden sie sauer.

 

Ich kann Euch sagen das war aufregend, jetzt gibt es erstmal was zu Essen und dann muss ich die ganze Aufregung beim Schlafen verarbeiten.

 

 

 

Bis bald, Euer Prof. Snoop

 

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